Mal wieder ein Gedicht (doch es reimt sich nicht)
Posted on November 20th, 2008 at 7:55 pm by Hannes
Blicke durchstechen mich
ich bin durchlöchert
Blute innerlich aus
vertrockne äußerlich
Der Tag war kühl
Der Abend warm
Die Nacht war heiß
Ich bin verbrannt, verglüht, verdampft
Nur noch Asche – wer bläst mich weg?
In den Wind der Beliebigkeit
Leichte Schwere
Posted on Juli 30th, 2008 at 3:06 am by Hannes
Seile an den Armen, die Kette hängt am Kopf
schaue auf den Boden, Ich nehm`es lächelnd hin
diese leichte Schwere, sie trübt meinen Sinn
Schnüre auf der Zunge, Gedanken sind diffus
Schultern unter Spannung,der Griff geht gen Kinn
diese leichte Schwere ich nehm`sie lächelnd hin
Der Motor will nicht laufen, es fehlt das Benzin
das den Geist ins Rollen bringt, der Wille bringt´s dorthin
diese leichte Schwere schwindet so dahin
Cobardia
Posted on April 22nd, 2008 at 3:37 pm by Hannes
Der Kopf vibriert
die Atmung schwer
das Herz es klopft
ein Zucken durchfährt mich
Aufgestaute Wut findet kein Ventil
Resignation findet ihre eigenen Ausdrucksformen
Chaos
Die Sonne scheint doch ihr Licht erreicht mich nicht
Ich trage Lichtschutzfaktor 40
I´m on the shady side of the street
Im Kopf rattern die Ideen,
wie Wolken die sich am Himmel zusammenziehen
Vorboten eines Gewitters – doch es kommt nicht dazu
es ist nur dunkel
Ich hab`Dich gesehen
Posted on April 7th, 2008 at 3:20 pm by Hannes
Ich hab`Dich gesehen
Doch Du sahst mich nicht
Ich konnte zu Dir gehen
doch ich tat es nicht
Dann bist Du ausgestiegen
Doch Ich hab`s nicht gesehen
Ich habe geschwiegen
Ich hab`Dich gesehen
Ich hab`Dich gesehen
Doch ich hab`nichts gemacht
Ich lasse Chancen vergehen
und bald kommt die Nacht
Wirst Du noch strahlen
dass ich Dich noch sehe
Wär` ein Ende der Qualen
Ich hab`Dich gesehen
Sonntag
Posted on April 6th, 2008 at 9:26 am by Hannes
Klagend blickt die Sonne zum Fenster rein
Du könntest Heut auch draußen sein !
Warum ich Angst vor Dir habe
Posted on Januar 21st, 2008 at 2:18 am by Hannes
Warum ich Angst vor Dir habe…
Weil Du mir eine Welt in Aussicht stellen könntest
deren Schönheit ich nicht standhalten könnte
Weil Du einen Schmerz in mir hervorrufst
der sich aus Deiner Unnahbarkeit nährt
Weil Du mich zu Dingen bewegst
die mein Verstand ablehnt
Weil Du etwas mit mir machst
ohne eigentlich etwas zu machen
Weil Du mich zu den schönsten
und schlimmsten Gedanken bewegst
Weil ich Dich mag
Weglaufen
Posted on Januar 9th, 2008 at 4:22 pm by Hannes
Ich laufe ständig weg vor meinen Problemen
ich wünschte ich hätte ein Mittel um ihre Beine zu lähmen
Denn sie holen mich ständig ein – und lauf ich noch so schnell
Ich stell mir selbst ein Bein – es ist wie ein Karussell
Ich drehe mich im Kreis und komm doch nicht von der Stelle
heimlich, still und leis` , davon schwimmen mir die Felle
Sich Probleme zu schaffen das ist nicht wirklich schwer
doch selbige zu lösen, bei Zeiten, dafür – sehr
Entweder ich kaufe mir ´n Paar Turnschuhe
oder ich stelle mich ihnen – wie ein Mann
jetzt weiß ich – ich sperre sie in die Truhe
und gehe nie mehr an sie ran !
Doch des Nachts plagt mich das Wachen
und ich finde keine Ruhe
und ich denke an die Sachen
die ich legte in die Truhe
und über der Truhe – tickt meine Uhr
Aufklärung
Posted on Januar 9th, 2008 at 3:39 pm by Hannes
Der Regen hat seine Spuren hinterlassen
klagend kleben die Tropfen am Fenster
Die Sonne wird in der Erinnerung verblassen
und der Vergangenheit Gespenster
Verschwunden ist das Leid von Gestern
aber auch vergangene Freude
die Freude ist des Leidens Schwester
keine Träne ist vergeudet
Ist Frohsinn oder Trauer
der Auslöser dafür
selbst in der dicksten Mauer
ist irgendwo eine Tür
Die klebenden klagenden Tropfen
am Glas zum Tageslicht
sind die Löcher die noch zu stopfen
dadurch dass man drüber spricht
Feierei vorbei
Posted on Dezember 29th, 2007 at 3:53 pm by Hannes
Die Kerzen sind nun abgebrannt
Die Leute ziehen raus ins Land
Geschenke gab es allerhand
und Essen dass der Gürtel spannt
Die Feierei ist nun vorbei
man ist nun von Familie frei
vorbei ist Streit und auch Geschrei
Die Wunden heilt dann die Zeit
Nun wartet alles auf das Ende
sie reichen sich dann auch die Hände
löschen mit dem Sprit die Brände
wenn das alte Jahr zu Ende
Abendsonne
Posted on Dezember 18th, 2007 at 2:29 pm by Hannes
Erdig,sandige Töne gepaart mit farbenfroher Pracht
gestreift vom Licht der Abendsonne
rötlich schimmernd kommt die Nacht
Voller Wonne mich bewegend in mir regend
ein Gefühl – ja, eine Kraft
Voller Wonne und mich prägend
hat sie was mit mir gemacht
Abendsonne, Dein Schein streift mich
erleuchtet mich sogleich
Abendsonne, Du erreichst mich
und das völlig leicht
Habe keine Angst vorm Dunkel
wenn Du mir Dein Licht gewährst
schmelze dahin in Deinem Funkeln
mit dem Du mich vollkommen nährst
Abendsonne, bitte leuchte
bitte leuchte nur für mich
Abendsonne bitte leuchte
und ich leuchte auch für Dich
Ich fühl mich wie der Mond
der Dein Leuchten übernimmt
der die Nacht mit Licht bewohnt
und doch bin ich verstimmt
Denn ich möchte Dein Licht erhalten
überdauern sollte es die Nacht
sollst nicht untergehen will Dich behalten
doch es steht nicht in meiner Macht
Ach, könnten wir uns nur vereinen
unser Licht würde die Nacht erhellen
Kein Hund würde mehr jaulen oder weinen
sondern nur vor Freude bellen
Doch Du bist weit weg von mir
Deine Wärme spürbar nah
Doch ich komme nicht zu Dir
traurig, aber wahr
Sende mir doch einen Lichtstrahl
auf dem ich zu Dir reisen kann
ob nun Zufall oder Schicksal
alles Weitere zeigt sich dann
Deutscher Aphorismus
Posted on Dezember 12th, 2007 at 2:53 pm by Hannes
Deutschland ist eine Würstchenkultur! Jeder gibt seinen Senf dazu.